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Vorbei ist’s mit Tschingderassabumm und Säbelgerassel, der Krieg ist verloren, die Monarchie Geschichte. Ein neuer, liberaler und vor allem lebensfroher Zeitgeist macht sich breit in Württemberg. Sechstagerennen in der Stadthalle und der erste Wolkenkratzer, unzählige Kinotempel und über 20 Zeitungen am Nesenbach, die erste deutsche Waldorfschule auf der Uhlandshöhe – Stuttgart in den zwanziger Jahren, die Schwabenmetropole auf dem Weg zur Großstadt. Richard Döcker, Oskar Schlemmer und Willi Baumeister machen die Hauptstadt Württembergs zu einem Hotspot von Kunst und Architektur, Kurt Schumacher, Reinhold Maier und Clara Zetkin prägen das politische Zeitbild.

Eine kurzweilige und facettenreichere Reise in die faszinierenden Jahre der Weimarer Republik im Schwabenländle. Sehr gut recherchiert und aufbereitet, mit historischen Fotos, Illustrationen, Lebensläufen und interessanten Hintergrundinformationen.

Jörg Schweigard: Stuttgart in den Roaring Twenties; ISBN: 978-3-7650-8609-0, 260 Seiten, Hardcover, Der Kleine Buchverlag Karlsruhe; 24,95 EUR

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