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Was ist nur aus der schwäbischen Sprache geworden. In einer Zeit, in der es fast überall entweder am Willen oder auch schlichtweg an der Intelligenz mangelt, unserem göttlichen Dialekt seine ihm gebührende Rolle im Konzert der deutschen Mundarten zuzugestehen, hilft vorliegendes Werk den Schwaben aus ihrem sprachlichen Minderwertigkeitskomplex.

So wird nicht nur verständlich und plausibel erklärt, wie der schwäbische Zwielaut funktioniert (Meiila = Längenmaßeinheit) oder wie der Genuswechsel funktioniert (der Butter), wie man fehlerfrei auf Schwäbisch schreibt (schriftdeutsch: unangenehm/schwäbisch: õõããg’nehm) oder was es mit der Monophthongisierung auf sich hat (z.B. ‚Gmiasbriah‘ oder ‚I will mei Ruah!‘). Es werden auch Explizit die Feinheiten der schwäbischen Grammatik ausgeführt, wie zum Beispiel das Privileg zwischen zwei Infinitiv-Formen wählen zu können (‚Hent ihr nix z’dont‘ vs. ‚Hent ihr nix zom doa‘) oder der korrekte Einsatz des Vergleichspartikels (‚I schwätz schwäbischer als wia du‘).

Ein flammender Appell wider die Diskriminierung des Schwäbischen, ein Grundlagenwerk nicht nur für Menschen mit schwäbischem Migrationshintergrund:

Petershagen, Wolf-Henning: Schwäbisch offensiv! Eine illustrierte Sprachlehre in 101 Kapiteln; 256 Seiten, viele Abbildungen, Illustrationen und übersichtliche Tabellen, Silberburg Verlag,
ISBN 978-3-8425-2070-7,
22,99 EUR

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