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Das 1178 gegründete Kloster Adelberg, heute beliebtes Ausflugsziel in idyllischer Lage auf den Höhen des östlichen Schurwalds, war im Mittelalter ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region. Nicht zuletzt die einst intensive Förderung durch die Familie der Staufer machte Adelberg später zu einem der wichtigsten und reichsten Stifte des alten Herzogtums Württemberg: 10 Dörfer und 19 Weiler mit 17 Pfarrkirchen sowie 37 Höfen, 22 Mühlen und weitere Einzelgüter in 144 Orten, gelegen vornehmlich im Rems- und Filstal, aber auch im schwäbischen Wald und in der Gegend von Heilbronn, gehörten zu seinem Besitz.

Eine fundiert recherchierte Aufarbeitung der Geschichte des Klosters Adelberg unter wirtschaftspolitischen Aspekten ist der vorliegende Band. Detailreiche Rekonstruktion der Klostergeschichte anhand urkundlicher Überlieferung, Darstellung der Struktur, Organisation und Verwaltung der stiftischen Grundherrschaft sowie alphabetische Aufstellung und ausführliche Beschreibung der Orte und Wohnplätze im Klosterbesitz.

Ein Stück südwestdeutsche Besitz- und Wirtschaftsgeschichte:

Albus-Kötz, Stefanie: Von Krautgärten, Äckern, Gülten und Hühnern
Hardcover, 332 Seiten, mit Kartenmaterial und ausführlichem Quellen und Literaturverzeichnis, Jan Thorbecke Verlag,
ISBN 978-3-7995-5273-8
39,00 EUR

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