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Aus dem schwäbischen Albvorland sind sie einst ausgezogen ein Weltreich zu gründen, das sie durch kluge Heiratspolitik ausgebaut und gesichert haben, getreu dem Sprichwort „Schönheit vergeht, Hektar besteht“. Und eine andere schwäbische Redensart, das berühmte „schaffe, schaffe, Häusle baua“, war schon damals staufische Handlungsmaxime. Kaum eine Epoche der deutschen Architekturgeschichte war – quantitativ und qualitativ – so baufreudig wie die der Staufer. Neben Kathedralen und Klosterkirchen entstanden unzählige Pfalzen und Burgen.

Erstaunlich viele dieser baulichen Zeugnisse aus der Zeit der Staufer gibt es noch bei uns in der Region, viele davon allerdings versteckt oder nicht auf Anhieb als solche zu erkennen. Der Ausflugsführer bietet 32 Ausflüge zu über 70 Stauferstätten im Südwesten, von Kloster Arnsburg bei Gießen oder der Ruine  Hohbarr, dem uneinnehmbaren „Auge des Elsass“ bis zum „Palatium“ in Egisheim bei Colmar und der malerischen Burg Katzenstein, dem Musterbeispiel einer Stauferburg in Deutschland. Reich bebildert, mit touristischen Informationen, einer kurzen Einführung zur Geschichte des Herrschergeschlechts, Stammtafel und Übersichtskarte.

Akermann, Manfred: Burgen und Pfalzen der Staufer; Taschenbuch, 144 Seiten, Theiss Verlag (Stuttgart), ISBN 978-3-8062-2302-6,  Sonderausgabe: 6,95 EUR

Theiss Burgen der Staufer

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